Wahlen & Wahlplakate

13. Dezember 2009

Wie bekommt man als Nicht-Politiker sofort Geld aufs Konto?

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 05:19

Wer sofort Geld benötigt, der sollte sich etwas genauer über den Eilkredit informieren, der in der Werbung auch unter der Bezeichnung Sofortkredit auftaucht. Dieses Produkt des Finanzmarktes hat seinen Namen völlig zu Recht bekommen, denn wenn der Kunde die benötigten Nachweise sofort beibringen kann, wird die Kreditsumme binnen weniger Tage entweder auf das Girokonto überwiesen oder am Schalter bar ausgezahlt. Die geforderten Nachweise sind Dinge, die jeder Mensch sofort griffbereit haben sollte, denn mehr als Kopien oder die Dateien der gescannten Dokumente Arbeitsvertrag, Lohnbescheinigungen von drei Monaten nebst zugehörigen Zahlungsnachweisen und des Personalausweises werden nicht verlangt. Hat man die Möglichkeit der Digitalisierung mit Hilfe eines Scanners, kann man die Dateien beim Online Antrag auf einen Sofortkredit gleich mit hoch laden oder sie mit elektronischer Post zuschicken. Dann kann die Bank den Kreditantrag binnen eines Tages komplett bearbeiten und die Kreditsumme zur Auszahlung anweisen. Hier kann man einen Kredit beantragen.

Dabei handelt es sich beim Sofortkredit in aller Regel um einen so genannten Konsumkredit, der alternativ auch als Verbraucherkredit oder veraltet als Hausfrauenkredit bezeichnet wird. Hier kann der Kreditnehmer über die Kreditsumme frei verfügen, weshalb in der Fachsprache der Finanzwirtschaft auch von einem Sofortkredit ohne Zweckbindung gesprochen wird. Der Kunde, der aus dem Eilkredit sofort Geld aufs Konto bekommen hat, kann ihn also genau an den Stellen einsetzen, wo ihm das entsprechende Kleingeld fehlt, egal ob er sein Haus sanieren, sich ein neues Auto kaufen oder einen anderen Kredit damit ablösen möchte.

Doch egal, für welches Projekt die Kreditsumme eingesetzt werden soll, sollte man doch immer darauf achten, dass man die Kosten für den Eilkredit so niedrig wie möglich hält. Das beginnt heute schon damit, dass man nach Angeboten suchen sollte, bei denen bei Online Anträgen auf die Abschlussgebühren verzichtet wird. Auch einen Vergleich der effektiven Jahreszinsen sollte man machen, ehe man sich für ein konkretes Angebot zum Sofortkredit entscheidet.

25. Oktober 2009

War der Wahl-O-Mat tatsächlich eine Wahlhilfe für Unentschlossene?

Abgelegt unter: Wahlen — Tags:, , — Peter @ 19:21

Der Wahl-O-Mat ist eine interessante Erfindung. Wer vor einer so wichtigen Wahl, wie der diesjährigen Bundestagswahl noch nicht genau wusste, für welche Partei er sich letztendlich entscheiden sollte, konnte anhand des Wahl-O-Mats die Thesen der verschiedenen Parteien gegenüberstellen und so erkennen, welches Wahlprogramm den eigenen Vorstellungen am ehesten entspricht. An sich eine tolle Sache, wären da nicht die teilweise völlig verblüffenden Ergebnisse gewesen.

Wie kann es möglich sein, dass das Wahlprogramm der Linken dem der NPD derartig ähnelt, dass beide Parteien fast auf demselben Rang in der Ergebnisliste landen? Schließlich handelt es sich um zwei Parteien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Viele Nutzer des Wahl-O-Mats erhielten so unglaubliche Ergebnisse und waren nach der Auswertung noch verwirrter als zuvor. Vielleicht war dies sogar beabsichtigt. Denn wer wählt, sollte schon wissen, warum er sich für eine bestimmte Partei entscheidet. Wenn die Ergebnisse des Wahl-O-Mats zumindest einen Teil der Wähler dazu animiert haben, sich intensiver mit dem Thema Politik auseinander zu setzen, wurde trotz verwirrender Ergebnisse etwas sehr Positives bewirkt.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Abgelegt unter: Wahlen — Tags:, , — Peter @ 19:21

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Das sollten die Politiker eigentlich wissen. Doch, wenn man sich jetzt mal die aktuelle Bundestagswahl, die ja gerade erst über die Bühne gegangen ist, einmal so anschaut, so muss man sich bereits jetzt, nach so kurzer Zeit fragen, wo denn das eine oder andere Wahlversprechen plötzlich hin ist.

Hat die FDP nicht groß getönt, sie wolle an dem Ausstieg aus der Atomenergie unbedingt festhalten? Die CDU hat dazu ihre Einstellung klar gemacht. Sie sieht die Atomenergie als Übergangslösung für eine gewisse Zeit. Die Spitze der FDP befand dies als eine Lösung, die von den Liberalen keinesfalls akzeptiert würde. Nun befindet man sich aber, der Wähler hat dies so festgelegt, mit der CDU in der Koalition. War es also nicht klar, dass der eine oder andere Koalitionspartner Kompromisse eingehen muss. Wie die letzten Meldungen der Medien lauten, tut dies wohl in der Frage der Atomenergie die FDP gerade. Wie man hörte, wolle man sich darauf einigen, dass die Atomenergie tatsächlich als Übergangslösung bestehen bleibe. Aber man einigte sich darauf, dass es für die Atomkraftwerke neue Sicherheitsrichtlinien und –Maßnahmen geben solle. Was nun letztlich daraus wird, bleibt sicherlich abzuwarten. Aber auf den ersten Blick scheint es schon so, als wäre die FDP in dieser Frage erst einmal ein Stück zurückgerudert. Und auf den zweiten Blick kann dies auch durchaus so sein. Gut, man bekommt ja als Wähler nicht wirklich etwas von den Koalitionsverhandlungen mit, sondern immer nur das, was dann durch die Medien unter´s Volk gebracht wird. Aber dass weder der eine noch der andere Koalitionspartner seine Forderungen komplett durchsetzen wird, dürfte wohl auf der Hand liegen. Der Wähler darf also auf weitere Kompromisse gespannt sein.

5. Oktober 2009

Bundestagswahlen

Abgelegt unter: Wahlen — Tags:, , — Peter @ 09:18

Deutschland hat gewählt. Aber was war das für eine Wahl? Hat überhaupt irgendjemand den Wahlkampf wahrgenommen? Es schien doch eher ein freundschaftliches Geplänkel zwischen den beiden Koalitionspartnern, die ja nun schließlich auch vier Jahre miteinander gearbeitet hatten. Gerade in der Elefantenrunde kam es bestenfalls zu einem leichten Beschnuppern, aber von verbalen Auseinandersetzungen keine Spur.

Die beiden Kontrahenten, Frau Merkel und Herr Steinmeier, hielten sich vornehm zurück. Anders waren da schon die Parteimitglieder, die vor der Wahl von den Medien zu allerlei Dingen hinsichtlich der Wahlversprechen gefragt wurden. Aber trotzdem war dies ein Wahlkampf, der von der Bevölkerung kaum wahrgenommen wurde. Das wäre an sich ja gar nicht so schlimm gewesen. Aber letztlich kommunizierten die Politiker nicht nur keine Präsenz, sondern auch keine Inhalte. Zumindest haben dies die Bürger wohl so wahrgenommen. Zwar werden viele Wahlentscheidungen über die Person, die kandidiert, entschieden, aber das Eine oder Andere an Inhalt wäre nicht schlecht gewesen.

Wie soll man sich als Wähler auch sonst ein Bild machen? Nur über die Sympathie oder Antipathie für einzelne Politiker läuft kein Wahlkampf. Und genau diese sind uns die Spitzenkandidaten meist schuldig geblieben. Wenn denn aber doch einmal ein paar Inhalte kommuniziert wurden, so musste man sich als Wähler fast schon fragen, ob die Kandidaten dies tatsächlich so meinten, wie sie es sagten, so unrealistisch waren stellenweise die Forderungen. Aber gut, auch diese Wahl hat Deutschland wieder einmal hinter sich gebracht.

Das Volk hat einer der großen sogenannten Volksparteien eine klare Abfuhr erteilt. Letztlich lag das vielleicht an dem recht unerfahrenen Spitzenkandidaten, vielleicht aber auch ein bisschen am Wahlprogramm, das in Teilen eben doch zum Wähler durchgedrungen war.

28. August 2009

Politik, Werbung und Film

Abgelegt unter: Film, Politik, Werbung — admin @ 09:00

Nun fragt man sich sicherlich, wie diese drei Begriffe zusammenkommen.

Die Antworten liegen auf der Hand. Zum einen wird ein Film gerne auch einmal als Werbemedium genutzt. Für die Schauspieler, für den Regisseur, aber sicherlich auch für den Stoff, der dem Film als Grundlage diente. Förderungswürdige Filme werden sogar von der Politik unterstützt. Denn in Deutschland gibt es eine Stiftung, die jungen Filmern unter die Arme greift, wenn das Drehbuch für die Allgemeinheit interessant erscheint. Aber nicht zuletzt nutzt die Politik den Film als Werbung. Gerade in Zeiten des Wahlkampfes laufen die Werbespots der Parteien in sämtlichen Programmen des deutschen Fernsehens. Der Film ist also ein durchaus probates Mittel für Werbung, auch in der Politik.

Gerade in der Politik wird der Film gerne als Medium für die eigene Werbung genutzt. Jeder kennt die Wahlspots, die in Zeiten des Wahlkampfes durch sämtliche deutsche Fernsehsender zu jeder Tageszeit ausgestrahlt werden. Inzwischen sind aus diesen kurzen Filmchen mitunter sogar schon Meisterwerke entstanden, die von großen Namen in der Kreativbranche hergestellt werden. Denn Werbung im Fernsehen zahlt sich aus. Auch in der Politik. Die Politiker der verschiedenen Parteien haben so die Möglichkeit, sich ins rechte Licht rücken und somit in die Nähe des Wählers gelangen zu können. Aber die Politik nimmt noch einen weiteren entscheidenden Einfluss auf den Film in Deutschland. Denn gute Filme zeichnen sich aus. Es gibt eine Stiftung, die gerade junge Filmemacher bei ihrer Arbeit unterstützt. Natürlich muss der Stoff des Films einen gewissen Anspruch vertreten und insbesondere interessant und spannend für die Allgemeinheit sein.

Viele gute Filme sind schon durch die Unterstützung dieser Stiftung entstanden. Dies ist sicherlich nicht nur eine gute Werbung für den Film, sondern auch für die Politik, die die Filmlandschaft tatkräftig unterstützt.

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